

Montag: Die Mitglieder versammeln sich in der Caseta, um sie mit der "Cena
del Pescaíto" (Fischabendessen) einzuweihen.
Beleuchtungsprobe: In Anwesenheit des gesamten Stadtrats und der Stadtkappelle, die sich
am Fuße der Portada versammelt haben, wird zum ersten Mal die Beleuchtung der Portada und
der Laternen auf dem gesamten Festgelände eingeschaltet. Die Feria ist eröffnet.
Dienstag: Tag der offiziellen Empfänge und Essen mit Freunden und Arbeitskollegen. Die Feria ist bis drei Uhr morgens erleuchtet.
Mittwoch: Die Feria bewegt sich mit großen Schritten auf ihren Höhepunkt zu. An diesem Tag gehen die Lichter um vier Uhr morgens aus.
Donnerstag: Beginn der Haupttage. Heute können sich bis zu 500 Kutschen und 3000 Pferde zum Pferdeumzug versammeln. Die Lichter sind bis fünf Uhr morgens eingeschaltet.
Freitag: Massenankunft von Besuchern, darunter zahlreiche Prominente. An diesem Tag versammeln sich bis zu 700 Kutschen auf dem Festgelände. In dieser Nacht hofft man, die legendäre Zahl von einer Million Besuchern auf der Feria zu erreichen.
Samstag: Die Feria befindet sich ebenso wie am Vortag auf ihrem Höhepunkt im Bezug auf die Besucherzahlen und ihren Glanz. Viele Casetas ähneln der überfüllten Schiffskabine der Marx Brothers. Einige Einheimische kommen an diesem Tag bereits nicht mehr, aber die Besucher sind um so ausdauernder. Die Beleuchtung wird bis auf sechs Uhr morgens verlängert.
Sonntag: Tag des Abschieds, an dem Stierkämpfe mit Kampfstieren des Zuchtbetriebs Miura in der Maestranza stattfinden. Um Mitternacht, wenn über dem Fluss das Feuerwerk leuchtet, sind viele Casetas bereits geschlossen. Das Festgelände ist in Melancholie getaucht. Sic transit gloriae mundi.
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